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Facebook Freunde – Privat und Business trennen

Als Betreiber u.a. der Facebook-Seite http://www.facebook.com/socialfilmmarketing, der begleitenden Facebook-Seite zu meinem Social Film Marketing Blog, bekomme ich immer wieder Anfragen von „Fans“, die mich als Kontakt hinzufügen möchten. Da ich jedoch auf Facebook zwischen privat und geschäftlich trennen möchte und Kunden oder Geschäftspartner nicht unbedingt mit persönlichen Fotos, blöden Sprüchen oder unnötigen Links belästigen will, habe ich nach einer Lösung für dieses Problem gesucht UND gefunden!

Im folgenden Blog-Post erkläre ich, wie ich berufliche „Freunde“ adden kann, ohne auf private Konversation verzichten zu müssen. Unten findet ihr dazu eine Slideshow, die den Text Schritt für Schritt visuell unterstützt.

  • Freundeslisten anlegen

In einem ersten Schritt habe ich verschiedene Freundeslisten angelegt. Dazu klickt man oben rechts im Menü „Konto“ auf „Freunde bearbeiten“. Man wird auf die Übersichtsseite „Freunde“ weitergeleitet, wo man den Button „Liste erstellen“ anklickt. Es öffnet sich eine Box mit dem Namen „Neue Liste erstellen“, in der nun ein Listenname eingegeben werden kann.

Ich habe (bisher) drei Listen angelegt: in „Freunde, Familie, Kollegen“ sammle ich meine engsten Vertrauten, Familienmitglieder und Kollegen. In „Erweiterte Freundesliste“ gruppiere ich alte Bekannte (z.B. Schulfreunde, ehemalige Arbeitskollegen etc.) und Firmenkontakte, mit denen ich jedoch bereits eine etwas intensivere Beziehung aufgebaut bzw. zu denen ich eine gewisse Verbundenheit (hinsichtlich des Alters oder gemeinsamer Interessen) habe. In „Firmenkontakte“ letztlich werden Geschäftsfreunde, Partner, mögliche Kunden, aber auch diverse Brands zusammengefasst.

Nachdem ich also einen Namen für die Liste gefunden und die dazugehörigen Freunde ausgewählt habe, klicke ich auf „Liste erstellen“ und sie erscheint daraufhin links neben den Freunden in der Leiste. Ein Klick auf die Liste öffnet diese und zeigt alle hinzugefügten Accounts an. Außerdem kann hier die Liste bei Bedarf umbenannt oder sogar wieder gelöscht werden.

  • Privatsphäre-Einstellungen ändern

Über den Link „Privatsphäre-Einstellungen“ im Menü „Konto“ bestimmt man nun, welche Freunde(slisten), welche Inhalte sehen dürfen. Im Bereich „Inhalte auf Facebook teilen“ habe ich die Option „Benutzerdefiniert“ (über den Link „Benutzerdefinierte Einstellungen“ unten) gewählt und die Einstellung für „Beiträge von mir – Standardeinstellungen für Beiträge, einschließlich Statusmeldungen und Fotos“ mit der Liste „Freunde, Familie und Kollegen“ verknüpft. Nun sind die Grundvoraussetzungen geschaffen, alle Pinnwaneinträge, Links, Fotos etc. sind nur für meine engsten Freunde sichtbar!

  • Pinnwand-Eintrag teilen

Oft poste ich aber interessante Links, die nicht nur für meine Freunde relevant sind, sondern auch für meine „Firmenkontakte“. Dazu stelle ich zuerst meinen Eintrag fertig, etwa eine Pinnwand-Meldung inkl. Link.

Bevor ich jedoch auf „Teilen“ klicke, öffne ich durch Drücken auf das kleine Schloss neben dem „Teilen“-Button das Menü „Individuelle Privatsphäre“. Hier kann ich weitere Listen hinzufügen, die nur für diesen Beitrag gelten. Ich könnte über diese Funktion auch bestimmen, dass der Wall-Post nur für „Firmenkontakte“ angezeigt werden soll und müsste daher die Standardliste „Freunde, Familie, Kollegen“ löschen. Habe ich alle Änderungen vorgenommen, klicke ich auf „Einstellungen speichern“ und gelange wieder zurück zu meinem Beitrag. Nun noch ein letzter Klick auf „Teilen“ und VOILÀ, der Pinnwand-Eintrag mit Link wird mit Freunden und Firmenkontakten geteilt.

Ein Tipp noch: welche Freunde man in welche Liste verschiebt, sollte man sich vorher gut überlegen! Nach meiner ersten Sortierung und Privatsphäre-Einstellung bekam ich sofort eine Direktnachricht von einem Business-Kollegen, dass er meine Pinnwand nicht mehr sehen kann. Daraufhin habe ich alle Accounts noch einmal neu bewertet und sortiert und hoffe, nun allen gerecht zu werden!

Flattr für reale Dinge

Vor einigen Tagen habe ich das Service von Flattirl entdeckt. Damit können reale Dinge wie Konzerte, Kunst, ja sogar Leute über das Micropayment-Service Flattr gefördert werden.

Als Initiator loggt man sich dazu einfach bei Flattr ein und legt ein „Thing“ an. Die Adresse des „Things“ kopiert man dann und fügt sie in das Formular auf Flattirl ein. Dieser Code wird in einem Aufkleber umgewandelt und von Flattirl an den Auftraggeber zugestellt.

Anschließend bringt der Auftraggeber diesen Button auf das Produkt oder Kunstwerk seiner Wahl an und ermöglicht Passanten und Sponsoren so, dieses via QR-Code zu „flattrn“.

UPDATE, 14.12.2010: Angeblich arbeitet Flattr selbst an einem ähnlichen Dienst, wie man auf Facebook erfährt: „Teaser of things to come 🙂„. Danke an Steffen Peschel für den Hinweis!

Ein paar Online-Termine

Heute habe ich zufällig ein paar sehr interessante Webinare und Webtalks entdeckt, die ich euch hiermit weitergeben möchte. Manchen davon haben bereits stattgefunden, manchen werden in den kommenden Wochen veranstaltet.

  • PR durch Crowdsponsoring – wenn viele zahlen für einen guten Zweck

Am Montag fand ein Online-Event zum Thema „PR durch Crowdsponsoring – wenn viele zahlen für einen guten Zweck“ statt. Die Aufzeichnung kann man hier ansehen: http://bit.ly/ew9EwZ

  • Facebook Webinar

Ebenfalls bereits vorbei, das Webinar zu Facebook von eduvision.de. Auch hier gibt’s aber eine Aufzeichnung: Webinar Facebook

  • Treffpunkt KulturManagement: Rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich

Am 15. Dezember gibt es einen Treffpunkt KulturManagement zum Thema „Rechtliche Hürden im Social-Media-Bereich„, hosted by Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Mehr Informationen findet ihr bei Christian Henner-Fehr.

  • Webtalks – Digitale Medien im Unterricht

Am 20. Dezember 2010 finder ein Webtalk, also eine Online Diskussion, der PH Wien zum Thema „Digitale Medien im Unterricht“ statt. Hier der kurze Einführungstext:

„Digitale Whiteboards finden immer öfter Einsatz im Untericht und dürften die grüne Tafel früher oder später ablösen.“

Und hier noch der Link zum Online-Raum: http://proj.emea.acrobat.com/webtalks/

  • Webinar: Crowdfunding im Kultur- und Sozialbereich

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: am 17. Jänner 2011 veranstalte ich gemeinsam mit David Röthler ein Webinar zum Thema „Crowdfunding im Kultur- und Sozialbereich„. Wer mehr darüber wissen will, kann hier die Details nachlesen.

Die Woche in Links (49/2010)

Bitte sehr, ein paar interessante Links der vergangenen Woche:

Interessanter Artikel auf www.socialmedia-blog.de über die Ursachen, warum Mitarbeiter ungern bloggen.

Karin Janner hat eine Blogparade zum Thema „Weihnachtsgeschenke“ gestartet. Ich selbst habe meine Vorschläge ja bereits abgegeben, wobei mir noch ein paar weitere eingefallen sind, die ich vermutlich demnächst noch bloggen werde.

Ebenfalls bei Karin Janner im Kulturmarketing-Blog findet sich ein Interview mit Ulrike Schmid, die im Rahmen einer Studie das Social-Media-Engagement deutscher Museen und Orchester untersucht hat.

Auf Avaaz.org gibt’s eine Online-Petition, um die Einschücherungs-Kampagne gegen Wikileaks zu stoppen. An einem Tag wurden über 400.000 Unterschriften für die Pressefreiheit gesammelt und es werden jeden Tag mehr.

Ohne Kommentar!

Das t3n-Magazin hat Experten aus unterschiedlichsten Bereichen nach Ihren Prognosen fürs nächste Jahr und den Mega-Trends 2011 gefragt.

Erfahren Sie, wie Sie die richtigen Multiplikatoren für Ihren Botschaften im Web finden.

Das Business-Netzwerk reagiert laut eigenen Angaben auf den Wunsch der User und bietet nun auch ein Ticketing-Service an.

Die Facebook-Seite des französischen Künstlers nutzt das neue Facebook-Profildesign optimal aus!

In einem Artikel auf relevant.at gefunden: „Mehr als die Hälfte der heimischen Internet-User sieht sich regelmäßig Videos im Web an. Herr und Frau Österreicher tun das zu Hause am Computer, unterwegs am Smartphone und zunehmend auch am Fernseher mit Breitband-Anschluss.“

Peter Weibel, Künstler, Kurator, Medientheoretiker, Autor und Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe im „der Standard“-Interview über PISA, Internet und das Museum der Zukunft: „Jeder Jugendliche ist durch die Technik, durch iPhones, Handys, PCs imstande, ein Sender zu sein. Und dann sagt man ihm, er soll sich zurücknehmen und nur mehr lesen.“