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Die Woche in Links (16+17/11)

Vergangene Woche habe ich mir erlaubt, ein paar Tage Auszeit zu nehmen und die Osterfeiertage zu genießen. Daher gab es keinen Wochenrückblick! Diese Woche gibt’s daher umso mehr Links, denn gesammelt habe ich trotzdem 😉

Sascha Lobo – Trollforschung from Christian Cordes on Vimeo.

IST ES EUCH AUFGEFALLEN? KEINE FACEBOOK-LINKS DIESE WOCHE! DAS HAT EINEN GRUND. AB SOFORT WERDE ICH EINE EIGENE SERIE STARTEN: „FACEBOOK IN LINKS“. DIE ERSTE AUSGABE WIRD BALD KOMMEN, ALSO STAY TUNED!

 

Kaffee für die Bloggersphere

Wir bloggen, wir tweeten, wir facebooken, wir flickern, wir appen und WIR TRINKEN KAFFEE! Und deshalb schicken wir gelegentlich schon einmal einen #Twoffee an unsere liebsten Follower.

Ich selbst habe mit Christian bereits ein paar Mal #Twitterkaffee ausgetauscht, auch Natascha tut es offensichtlich, wie dieses Twitter-Gesprächsprotokoll beweist:

Andere haben auf ihren iPhones immer den naheliegensten Coffeeshop parat, manche schicken sich über Facebook Kaffee, um sich gegenseitig aufzumuntern.

Was aber, wenn der virtuelle Kaffee nicht mehr reicht? Keine Panik, die Rettung naht. Denn die Kollegen von Posted Planet sind auf der Suche nach innovativen Ideen für die Vermarktung von italienischen Kaffeemaschinen und brauchen eure Unterstützung. Das beste daran: die ersten drei Ideengeber gewinnen eine Kaffeemaschine, yeah!

Hier der Originaltext:

„Wir suchen Ideen für die Vermarktung dieser Kaffeemaschine über die neuen Medien und ersuchen um kreative, verrückte oder lustige Ideen. Dabei wollen wir die Mitarbeit bzw. die Ideen natürlich belohnen:

  • Die ersten 3 Tipp- und Ideengeber erhalten ebenso wie
  • die besten 3 Tipps und Ideen (subjektive Einschätzung durch uns)
  • jeweils eine Caffitaly Nautilus Espressomaschine im Wert von € 129,90

als kleines Dankeschön. Ich denke, dass das für kreative Köpfe und Freunde eine rasch verdiente Kaffeemaschine sein kann.“

Mehr Informationen dazu gibt es hier: Crowdsourcing in eigener Sache: wie verkaufe ich Kaffeemaschinen?

Delicious von YouTube Gründern übernommen

Erst vergangenen Dezember gab Yahoo! bekannt, den Social Bookmarking Dienst Delicious schließen zu wollen. Nach einem heftigen Aufschrei aus der Internet-Szene entschied man sich stattdessen diesen zu veräußern. Und nun ist es soweit: laut Delicious Blog wurde der Dienst von YouTube Gründern Chad Hurley and Steve Chen gekauft und soll bis auf Weiteres wie gehabt weitergeführt werden.

Die Übersiedlung der Bookmarks kann man im Bereich „Delicious is moving to a new home“ durch Klicken auf den Link „opt-in page“ bereits jetzt manuell durchführen:

Danach ist alles wie zuvor, aber sicherheitshalber empfehle ich, alle Bookmarks zu sichern. Dazu einfach dem Link zur Export-Seite von Delicious folgen und dort das Backup der gespeicherten Bookmarks inklusive Tags und Notizen in Form einer HTML-Datei sichern und downloaden:

 

So gehen die gesicherten Links wenigstens nicht verloren, sollte es doch noch zu einer Stilllegung des Services kommen! Ich werde mich außerdem nach passenden Alternativen zu Delicious umsehen, auch wenn ich den Dienst vor allem durch Nutzung des Firefox-Plugins äußerst lieb gewonnen habe. Hat jemand Tipps?

Das iPhone spioniert mich aus! Na und?

Viele von euch haben es wahrscheinlich schon gelesen (etwa bei Richard Gutjahr): Apple hat auf allen iPhones ein geheimes Protokoll installiert, das sämtliche Aufenthaltsorte eines iPhone-Besitzers mitschreibt. Herausgefunden haben das Pete Warden und Alasdair Allen und daraufhin ein Gratis-Programm entwickelt, mit dem all diese Aufzeichnungen visualisiert werden können. iPhone Tracker nennt sich die Software und läuft auf allen Macs. Wie das dann aussieht, haben die beiden in einem Video festgehalten:

Mittlerweile haben einige findige Blogger und iPhone-Nutzer bereits herausgefunden, wie man den Dienst und somit die Protokollierung der eigenen Aktivitäten stoppen kann. Richard Gutjahr bringt es auf den Punkt:

„Dazu in der Browserzeile auf dem iPhone/iPad die Adresse: oo.apple.com eingeben – dann sollte die folgende Meldung erscheinen:“

Bei mir funktioniert das leider nicht und so bin ich der Meinung: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“. Schade aber eigentlich, denn welche Möglichkeiten sich durch so eine Funktion ergeben würden. Stellen Sie sich vor, man könnte ganze Geschichten mit dem „Stasi iPhone“ erzählen. Aufpassen müsste man nur, wenn man etwa fremdgeht oder sich beim Arbeitgeber krank meldet, aber über’s Wochenende ans Meer fährt.

Aber ganz im Ernst, warum macht Apple das? Keiner weiß es so genau, aber ohne Hintergedanken wurde das Tool sicher nicht installiert. Gemunkelt wird, dass die Daten-Sammelei eine Vorbereitung für Apple’s künftiges Werbeprogramm iAds sein soll. Wie dem auch sei, wir lieben das iPhone, wir lieben Apple! Aber das lieben wir nicht!

Ostern kann kommen – Mit der richtigen App zum Fest

Die Anzahl der Hasen vor unserem Haus steigt täglich und was das bedeutet wissen wir wohl alle: Ostern steht vor der Tür. Damit das Fest auch uns Internerds und Geeks Freude bereitet, gibt’s jede Menge iPhone-Apps rund um die Eiersuche. Ein paar davon möchte ich euch hier vorstellen:

Mit der Anwendung Perfect Egg (entdeckt bei mobile highlights) lässt sich die optimale Kochzeit eines Eis herausfinden. Weil diese unter anderem von der Größe des Eis abhängig ist, gibt’s einen integrierten Eiergrößenmesser. Beachtet man alle Tipps der App steht dem perfekten Ei laut Beschreibung nichts mehr im Wege.

Bevor man das Ei aber kocht, sollte man sich darüber informieren, wo es herkommt. Das kann man etwa mit der App Eiercode herausfinden:

„Seit dem 01. Januar 2004 müssen alle im Handel zum Verkauf angebotenen Eier in Europa mit einer einheitlichen Kennzeichnung bedruckt werden. KAT hat diese Vorgabe bereits Anfang 2000 eingeführt. Geben Sie einfach die Nummer auf dem Ei ein und erfahren Sie seine Herkunft.“

Sind die Eier dann gekocht, sollten sie verziert oder bemalt werden. Um diverse Motive ausprobieren zu können, empfiehlt sich etwa die App Color Me !!! Osterausgabe. Damit können virtuelle Eier ohne Gefahr bemalt und bei Bedarf durch Schütteln des iPhones wieder weiß gemacht werden.

Um sich die Zeit bis zum Ostersonntag zu vertreiben, bringen die meisten Spiele-App-Hersteller spezielle Ostereditionen heraus. So haben in Angry Birds Season die gemeinen Schweine nun Hasenohren erhalten und sind dadurch noch viel gemeiner geworden. Also Vorsicht, denn wie ihr wisst, die Angry Birds regieren das Web.

Damit Kinder (und Erwachsene) aber nicht nur sinnlos mit Vögeln auf Hasenschweine ballern, haben sich die Gestalter der Kinderbibel etwas einfallen lassen: Die Kinder – Ostern App.

„Diese App ist ein einfaches Werkzeug um mit den Kindern das Thema des Mysteriums über das Osterfest zu vertiefen. Damit kann man den Jungen und Mädchen gut die Passion Christi erklären. Dies ist ein Kalender für die Zeit des Fastens, der für Kinder in jedem Alter bestimmt ist. Vom 1. April bis zum Ostermontag (25. April) können die Kinder jeden Tag ein Fenster öffnen, wo sie eine Textstelle der Passion Christi finden, die in drei Comicbildern erklärt wird.“

Und damit man Ostern nicht versäumt gibt’s Apps wie Easter Countdown oder Countdown to Easter. Bei letzterer frage ich mich, warum ich dafür € 0,79 zahlen sollte und werde in der Detailbeschreibung fündig:

„This app also contains the chance to win £ 50,- on easter monday simply open the app on easter monday and follow the instructions for your chance to win…“

Ah ja, jetzt bin ich wirklich neugierig und kann es kaum erwarten bis Ostern wieder vorbei ist 😉

NACHTRAG: Soeben bei TrendOne auf Facebook gelesen:

„With Gifi, our micro-trend of the week, searching for Easter eggs takes place in the Outernet. Via this mobile application you can leave money gifts for your friends at chosen locations. As soon as they check in at the selected venues, they will receive a little present from you.“

Ein sehr cooler Ansatz, wie ich finde!